Großhabersdorf, 10.02.2022, von Ali Karabiber, Andrea Götz

Bergungsarbeiten an verunfalltem LKW

Keine zwei Tage war der letzte Einsatz vergangen, nun ging es für die Kräfte des THW Fürth erneut zu einem LKW-Unfall, diesmal im Fürther Landkreis.

Die Ladung wird mit Kränen über eine Hochspannungsleitung gehoben

Auf einer Landstraße bei Großhabersdorf geriet am Donnerstagnachmittag ein mit Lebensmitteln beladener LKW auf das Bankett. Dabei verrutschte die Ladung und der LKW kippte in den Graben. Der Fahrer blieb leichtverletzt.

Um den 40-Tonner bergen zu können, musste die gesamte Ladung ausgeräumt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Großhabersdorf, Unterschlauersbach und Seubersdorf waren dafür bereits vor Ort. Der Fachberater des THW Fürth wurde angefordert, um die Einsatzoptionen für das THW zu erörtern.

Daraufhin wurden der Zugtrupp und die Bergung des 2. Technischen Zuges alarmiert. Gegen 23 Uhr rückten über 15 Fürther THW-Kräfte an, um bei der Ladungsbergung zu unterstützen.

Die ungünstige Lage an der Böschung sowie unterhalb einer Hochspannungsleitung erschwerte eine zügige Arbeit. Deshalb wurde die Tiefkühlware in flexible Behälter gefüllt, welche ein lokales Bergungsunternehmen mit einem Kran über die Stromleitung hob.

Gegen ein Uhr nachts war die Hauptarbeit des THW vor Ort abgeschlossen. Der LKW konnte durch zwei Spezialkräne über die Hochspannungsleitung hinweg gehoben und geborgen werden.

 

Bilder: Andrea Götz, Michael Wenzel


  • Die Ladung wird mit Kränen über eine Hochspannungsleitung gehoben

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