Trotz regnerischen Wetters starteten die Teams am Samstag in Fürth und fuhren geschlossen nach Teublitz, wo sie übernachteten. Am Sonntag ging es auf derselben Strecke wieder zurück – insgesamt 475 Kilometer im geschlossenen Verband.
Das Kolonnenfahren ist im Einsatzfall eine wichtige Fähigkeit: Bei großflächigen Schadenslagen oder überregionalen Einsätzen müssen viele Fahrzeuge gleichzeitig sicher ans Ziel kommen. Dabei gelten besondere Verkehrsregeln – etwa, dass eine geschlossene Kolonne von anderen Verkehrsteilnehmern nicht unterbrochen werden darf und jedes Fahrzeug mit blauen Rundumkennleuchten und Kolonnenkennzeichnung fährt. Neben der Fahrzeugbeherrschung steht auch Funkdisziplin, Kommunikation und Koordination im Vordergrund.
Der jährliche MOT-Marsch bietet die Gelegenheit, genau diese Abläufe realitätsnah zu trainieren – und stärkt zugleich die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen.
Auch anderen Fahrzeugführern verlangt eine Kolonne besondere Rücksicht ab - denn eine Marschkolonne zählt stets als ein Fahrzeug und darf somit nicht durch andere Fahrzeuge unterbrochen werden.
Gemeinsam sicher unterwegs – für Fürth, für die Region.
Bilder: Kilian Biegler, Daniel Asev-Ajiyev