Die Ursache wurde in einem Pumpwerk ausgemacht, welches aufgrund einer Verkettung ungünstiger Zustände nicht mehr in der Lage war, die Wassermassen eigenständig abzuführen. Zunächst wurde daher am Mittwoch der THW Ortsverband Baiersdorf zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Forth alarmiert, um mit Pumpen die Arbeit des Klärwerks zu unterstützen. Schnell zeigte sich jedoch, dass weiteres Spezialgerät und Pumpen benötigt werden, um die Wassermassen zu bewältigen. Daher wurden im Laufe des Einsatzes neben dem THW Ortsverband Fürth auch der THW Ortsverband Erlangen, der THW Ortsverband Nürnberg sowie der THW Ortsverband Ingolstadt mit angefordert.
Die Ortsverbände unterstützten neben einer Unterwasserdrohne mit mehreren Großpumpen, wodurch eine Gesamtpumpleistung von 25.000 Litern pro Minute erreicht wurde. Diese ermöglichten, die Pegelstände im Kanalsystem unter Kontrolle zu halten und somit das Eindringen von Wasser in weitere Häuser zu verhindern.
Der Ortsverband Fürth leistete insbesondere Führungsunterstützung mit dem Zugtrupp 1. TZ sowie materielle und personelle Unterstützung durch die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen.