26.07.2020, von Andrea Götz

Abkühlung gefällig?

Unser gestriger Ausbildungsdienst ist – zumindest für einen Helfer – wortwörtlich ins Wasser gefallen ;-)

Bei knapp 30°C erwartete die Helfer der Bergung und Infra des 2. TZ gestern eine erfrischende Abwechslung, denn den ganzen Tag wurde am Main-Donau-Kanal geübt.

Übergreifendes Thema war das Arbeiten am Wasser, aufgeteilt in verschiedene Übungen. Zuerst wurden die Pumpenkenntnisse mit Anschluss einer Schmutzwasserkreiselpumpe und einer Tragkraftspritze aufgefrischt. Danach bauten die Helferinnen und Helfer einen Tonnensteg, welcher zum Anlegen unseres Bootes genutzt wurde. Auf diesem lernten sie wiederum Regeln zum Arbeiten und allgemeinen Verhalten auf dem Boot.

Spannend wurde es beim Retten einer Person aus dem Wasser: Diese Übung diente vor allem dem Bootsführer – und der Unterhaltung der anderen ;) 

Unser zu rettender Helfer ist Rettungsschwimmer und entsprechend im Wasser ausgebildet. An einer zuvor ausgeloteten Stelle sprang er ins Wasser, um sich mit dem Boot retten zu lassen. Die Helfer übten das Navigieren des Bootsführers und Techniken, den Schwimmer ins Boot zu befördern. 

Zuletzt wurde die Funktionsweise einer Rettungsweste vorgeführt – hierfür sprang der bereits durchnässte Helfer mitsamt Uniform in den Kanal, um dann die Rettungsweste auszulösen. 

Währenddessen gab es auch einiges im OV zu tun. 

Die Bergung des 1. TZ lernte die Grundlagen des EGS (Einsatzgerüstsystem). Nebenan stand der Zugtrupp des 1. TZ und übte das Einsatzszenario der Bombenverdachtsfälle am Klinikum, welches glücklicherweise nicht eingetreten ist. Zuletzt werkelte die Fachgruppe N an ihrer Garage, um Platz für die neu eingetroffene Ausstattung zu schaffen. 

 

Bilder: Andrea Götz


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